Wieder zurück

Hallo liebe Leser und Freunde.

Ja, meine Pause war recht lange aber nun bin ich zurück und kann wieder vieles neues berichten.

Ab Ende Mai führte mich mein Leben auf eine Exkursion zurück in die Welt die ich vor zwei Jahren verließ.

Ich ließ mich auf ein Experiment ein das plötzlich vor mir stand und durfte in drei Monaten so viele Eindrücke und Erlebnisse sammeln daß ich längst nicht fertig bin mit dem verarbeiten, erkennen, einsortieren und letztlich, was gutes davon blieb, zu integrieren.

Ich durfte in tiefe Abgründe menschlichen Unbewusstseins blicken und wurde gleichermaßen der meinen ermahnt.

Die größte Erkenntnis zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch, wie weit ich mich mittlerweile von dieser Welt des Konsums, des Geldes und der damit einhergehenden psychopathischen Geisteszustände, entfernen durfte.

Ein jeder sitzt nur noch auf den paar Ihm verbleibenden Erbsen und hütet diese, wie ein wütender Drache.

Sie haben lediglich nur noch nicht bemerkt daß das vermeintliche Gold, welches sie zu bewachen glauben, sich tatsächlich in Erbsen verwandelt hat.

Was bewacht ihr da, mag man ihnen zurufen.

Aber es würde jeden noch wütender machen, denn eigentlich weiß er es längst, oder sollte es wissen.

Nun bin ich also seit zwei Wochen wieder zurück und genieße erst einmal die Stille der Wälder des Elsaß.

Für körperliche und geistige Genesung ist dies hier ein vorzüglicher Landstrich.

Hier findet man bestes Quellwasser, Pilze, wildes Obst, Maroni und so vieles mehr.

Eine der Quellen aus der ich hier mein Wasser schöpfe war bereits zu den sogenannten heidnischen Zeiten als Kraftort verehrt und ihr Wasser war heilig.

Dieses Kleinod viel in einen Dämmerschlaf und wurde letztlich nahezu vergessen.

Das Wasser allerdings hat nichts von seiner Macht verloren.

Umso trauriger ist es, daß durch die Menschen gemachte Umweltzerstörung, diese uralte Quelle nun zu versiegen droht.

In den letzten eineinhalb Jahren ging die Quellmenge um ca 75 Prozent zurück.

Zu ihren Glanzzeiten waren es stolze eintausend fünfhundert bis zweitausend Liter die Stunde.

Dies ist nur eines von vielen Indizien daß uns nun die Folgen unserer Taten und unseres unbewussten Seins, erreichen und wir als Menschenfamilie nun gemeinsam dazu gezwungen werden, Das Gruppenkarma abzubauen.

Der eine oder andere fragt sich vielleicht Wie denn dieses Gruppenkarma zu Stande kam,durch was und wie.

Das Wie ist schnell erklärt.

Durch die Menschliche Blindheit und Gier, durch ihr fiebriges Jagen nach noch mehr, noch mehr von allem.

Das Karma das es abzutragen gilt, reicht wie Tentakel, in unsere gemeinschaftliche Zeit der Ausbreitung in die sogenannten neuen Welten zurück.

Von all den Schrecken die wir als europäische Siedler ans andere Ende der Erde exportierten, ist noch nichts gesühnt, noch nichts abgebaut.

Es geht darum den Ausgleich zu schaffen für Jahrhunderte des mordens, vergewaltigens und ausraubens unzähliger Naturvölker.

Schauen wir einmal in unser Geschichtsbuch aus der Schule und betrachten so manches, was uns als Heldentat verkauft wurde, mit kritischen Augen, sollte uns schnell klar werden wie weit wir auf dem Holzweg sind.

Obwohl man es besser weiß, wird noch Immer das Märchen der Entdeckung Amerikas, durch Columbus, gelehrt.

Dafür wird jedoch nicht die umfassende Wahrheit gelehrt, sondern nur die Puzzleteile die ein glänzendes Bild wiedergeben.

Aber was folgte dem ach so gloreichen Entdecker der neuen Welten ?

Waren es goldene Jahre, von denen die Urvölker Amerikas noch voll Dank und Freude berichten?

Oder waren es eher Mord, Genozid, Vergewaltigung, Diebstahl und Krieg, den wir als Europäer so freizügig exportierten?

Ihr seht was ich mit Gruppenkarma meine und Amerika ist nur eine dieser Geschichten. Alle anderen sind uns ja allen ebenfalls bekannt, als strahlende Heldensagen.

Wir haben ganze Zivilisationen zu Fall gebracht durch Gier und Mord und glauben tatsächlich noch immer daß wir dafür nicht gerade stehen müssen ?

Egal wo wir derzeit hin schauen, der Leidensdruck des Einzelnen steigt ebenso wie der, des Kollektivs.

Er wird auch so lange weiter steigen, bis der Letzte verstanden hat und wir uns wieder dessen besinnen, was wir sind.

Was wir sind als Mensch und was wir für diesen Planeten sein sollten.

Nämlich Gärtner und Hüter des Paradieses ,welches dieser Planet eigentlich ist.

Würden wir diesen, unseren ursprünglichen, Aufgaben wieder folgen.

Vorbei wären die Jahrtausende des Krieges und der Sklaverei.

Würde ein jeder seine Zeit in die Krume seines Gartens oder Ackers stecken, welcher jedem Menschen als Geburtsrecht zusteht, wären alle gleichauf. Keiner wäre geringer als der andere, denn jeder würde den Lohn Seiner Hände Arbeit direkt und ohne das ungerechtfertigte Abzapfen dritter erhalten.

Lasst uns weitergehen Richtung Liebe und auf unserem Weg so viele Brüder und Schwestern mitnehmen wie wir können.

Euch allen Liebe und Frieden

Markus

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